Christel & Manfred

Gräf Stiftung

Geplante Stiftungsaktivitäten 2026

                  Herbstabend bei den Naturfreunden

 

Die Christel und Manfred Gräf Stiftung lädt ein zu einem Herbstabend bei und mit den Naturfreunden in Bobenheim-Roxheim; Ludwig-von-Heyl-Str. 2

Bei offenem Singen mit Willi Keck, Flammkuchen, neuen und alten Wein werden wir uns allen einen fröhlichen, musikalischen Abend bescheren.

 

Termin: 14. Oktober 2026 

Beginn: 18 Uhr mit dem Essen. Ab 19 Uhr offenes Singen

 

Wir bitten um Voranmeldung und Bestellung des Flammkuchens.

Es gibt im Angebot zu je 8.- €:

Elsässer Flammkuchen (Speck und Zwiebel)

Nordischer Flammkuchen (Lachs, Zwiebel und Dill)

Griechischer Flammkuchen (Hirtenkäse und milde Peperoni)

 

Anmeldung erbeten unter Tel.: 06239 2709 oder unter christelgraef@gmx.de

 

Der Erlös der Veranstaltung ist zu Gunsten einer Klimaanlage für unser örtliches Altenheim St.  Maria Magdalena. 

 

 

 

 

 

In Zusammenabreit mit der Christel & Manfred Gräf Stiftung

                 

 

 

Besuch der Ausstellung „Trotzdem da!“ in der Gedenkstätte KZ Osthofen.

 

In Ergänzung zu der Gedenkveranstaltung vom 16. September 2026 im Heyl´schen Wäldchen, zur Erinnerung an den polnischen Zwangsarbeiter Andrej Machowski, führt die Christel & Manfred Gräf Stiftung in Zusammenarbeit mit der Initiative „Gemeinsam für Demokratie und Vielfalt“ einen Besuch der Ausstellung „Trotzdem da!“ in der Gedenkstätte KZ Osthofen durch.

Am 23. Oktober 2026 treffen wir uns um 13.20 Uhr am Bahnhof Bobenheim (Bahnfahrt; Rückkehr spätestens 17.30 Uhr; Fahrtkosten werden übernommen) Die aktuelle Ausstellung widmet sich dem lange tabuisierten Thema der Verfolgung sogenannter verbotenen Beziehungen. Sie zeigt das Schicksal der Kinder aus diesen Kontakten und portraitiert die heute Erwachsenen. Intime Beziehungen zwischen Zwangsarbeitern bzw. Kriegsgefangenen und Deutschen waren als „Rassenschande“ streng verboten. Es drohten Verurteilungen bis hin zur Todesstrafe, die auch das Schicksal von Andrej Machowski besiegelte.

 

 

 

 

 

PDA verstehen: Wenn „Nein“ die einzige Antwort ist - Pathological Demand Avoidance im Autismus-Spektrum - Vortrag

 

VHS in Zusammenarbeit mit der Christel und Manfred Gräf Stiftung

 

„Ich will nicht!“, „Gleich!“ oder plötzliche Wutausbrüche bei alltäglichen Aufgaben: Wenn Kinder und Jugendliche extrem auf Anforderungen reagieren, stoßen klassische Erziehungsmethoden oft an ihre Grenzen. Hinter diesem Verhalten kann das PDA-Profil (Pathological Demand Avoidance) stecken – eine spezifische Ausprägung im Autismus-Spektrum, die durch ein extremes Bedürfnis nach Autonomie und die Vermeidung von Erwartungsdruck geprägt ist.

 

In diesem Vortrag erfahren Sie, was sich hinter dem Begriff PDA verbirgt und wie sich dieses Profil von anderen autistischen Verhaltensweisen abgrenzt. Wir werfen einen Blick auf typische Eskalationsmuster im Alltag und analysieren, warum herkömmliche Belohnungs- oder Konsequenzsysteme hier oft das Gegenteil bewirken.

 

Inhalte des Vortrags:

- Was ist PDA? Symptomatik und Einordnung in das Autismus-Spektrum (ASS).

- Dynamiken verstehen: Warum alltägliche Situationen eskalieren.

- Strategien im Umgang mit Anforderungen

- Praxisbeispiele aus Familie und Schule

 

Angesprochen sind Eltern, aber auch pädagogische Fachkräfte und alle, die Kinder im Alltag oder beruflichen Kontext begleiten.

 

Der Referent verfügt über eine langjährige Erfahrung und der Beratung von Familien mit neurodiversen Kindern und Jugendlichen. Schwerpunkte: Autismus-Spektrum (ASS), speziell das PDA-Profil (Pathological Demand Avoidance).

 

Wann:                                 Mittwoch,  21.10.2026, von 18:30 Uhr - 20:30 Uhr

 

Wo                                       Bobenheim-Roxheim, Realschule plus

 

Referent:                            Günther Bernd

 

Gebühr:                              5,00 € ab 8 TN

 

Weitere Informationen und Anmeldung bei der vhs Bobenheim-Roxheim,  Tel. 06239 939-1104 oder unter www.vhs-rpk.de

 

Durchgeführte Stiftungsaktivitäten 2026

 

  • Zooschilder Vogelpark

Der Vogelpark Bobenheim-Roxheim bedankte sich bei unserer Stiftung für die Übernahme der Kosten von 24 Zoo-Schildern, die für Lehr- und Informationszwecken im Vogelpark verwendet werden. Die Schilder, die alle handgemalt sind, zeigen die jeweilige Vogelart im Bild sowie die Verbreitung der Art auf einer Weltkarte.

Zusätzlich zu dem deutschen Namen sind der englische, französische sowie der wissenschaftliche (lateinische) Name vermerkt. Erwähnt werden auch der Name des Naturwissenschaftlers und das Jahr in dem die Vogelart erstmals wissenschaftlich beschrieben wurde.

 

 

 

  • Abschluss Lesesommer 2024                                                             

Auch in diesem Jahr nahm unsere Stiftung, schon traditionell, am Lesesommer 2026 der Gemeindebücherei teil. Diese Form der Leseförderung ist wichtig, da viele Kinder; insbesondere Jungs immer weniger Interesse am Lesen zeigen. Lesen ist aber ein wichtiger Schlüssel zur Informationsvermittlung. 

85 Kinder waren am 01.09. zum Abschlussfest in den Kurpfalztreff gekommen, in dessen Mittelpunkt Ibo Ndiaye, ein im Senegal geborener Autor und Geschichtenerzähler stand.

Mit Trommelmusik, Geschichten und ganz viel Pantomime nahm er die Kinder mit in seine afrikanische Heimat. Voller Begeisterung wurde zugehört, (mit)gesungen und gespielt.

Zum Abschluss wurden die Gewinner der Aktion aus einer großen Lostrommel gezogen. Die Kinder freuten sich über Spiele, Lesesommer-Getränkeflaschen und -taschen. Niemand ging leer aus; als Trostpreise wurden Eisgutscheine ausgegeben.

 

Unsere Stiftung übernahm wieder die Finanzierung von 6 ausgewählten Sonderpreisen.

 

 

 

  • Altenheimbesucher im Vogelpark 

                                                                                                                   

Viele Bewohner/innen des Caritas Hauses sind stark in ihrer Bewegung eingeschränkt bzw. desorientiert und können deshalb selten die Einrichtung verlassen.

Nach den überaus positiven Rückmeldungen der Senior/innen der letzten Jahre organisierten wir für den 8. 6. erneut einen Besuch im Vogelpark mit senioren-gerechten Informationen über die dortigen Tiere, dem sich, dank der Unterstützung mehrerer befreundeter Menschen, ein selbst organisierter Kaffeeplausch auf der großen Terrasse der Vogelpark-Gaststätte anschloss.           

Unter dem Motto „Raus aus den 4 Wänden“ kam es auch zu einem generationenüber-greifenden Kontakt. Insgesamt waren wieder in einer langen „Rollstuhl-Karawane“ über 40 Personen unterwegs. Dank zahlreicher Helfer konnten wir eine 1:1 Betreuung erreichen. So auch durch das besondere Engagement mehrerer Schüler/innen der Förderschule „Geschwister-Scholl-Schule“ in Worms, die nicht nur bei der Beförderung der Heimbewohner halfen, sondern auch mit ihren Lehrerinnen Kuchen backten.

 

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  • „Der Rhein: Vom Uferidyll zur Hochwasserkatastrophe" 

 

Die Sonderausstellung „Der Rhein: Vom Uferidyll zur Hochwasserkatastrophe" - im Oppauer Karl-Otto-Braun-Museum – hat unsere Stiftung gemeinsam mit der Jugendfeuerwehr Bobenheim – Roxheim am 29. März 2026 besucht.

Die Ausstellung beleuchtete die historische Hochwasserkatastrophe zum Jahreswechsel 1882/83 sowie aktuelle Hochwasservorsorge. Sie stellte heraus, wie sich der Rhein im Laufe der Zeit veränderte, wie Tullas Flussbegradigung wirkte und welche Arten von Hochwasser es gibt. Beleuchtet wurde auch der Hochwasserschutz damals wie heute. Im Mittelpunkt der Ausstellung stand die lokale Hochwasserkatastrophe, bei der mehrere Ortschaften in der Region zerstört wurden und zahlreiche Menschen ihr Leben oder ihr Zuhause verloren.

Mittels Kartenmaterial aus verschiedenen Epochen, Medienstationen sowie allgemeinverständlichen Informationstexten zu diversen Aspekten rund ums Hochwasser wurde die Dringlichkeit des Themas als wichtige Aufgabe der Gegenwart ins Bewusstsein gerückt.

Nach einer einführenden Unterrichtseinheit im Schulungsraum unseres Feuerwehrgerätehauses wurde im Oppauer Museum bei einer interessanten Führung in Wort, Text und Bild die Thematik vertieft.

Den Abschluss der Exkursion bildete ein Besuch „in den Klauergärten“ - dem untergegangenen Ortsteil - , um vor Ort anhand historischen Bildmaterials die Geschehnisse von damals nochmals zu verdeutlichen.

 

 

  • Weltfrauentag

 

Der diesjährige Weltfrauentag stand unter dem Motto: „Rechte, Gerechtigkeit und Handeln für alle Frauen und Mädchen".

Dazu hatten wir am 11.3.2026 ins Pfarrheim St. Antonius zu einer Lesung eingeladen.

Die Bücher der Autorin Regina Pietsch befassen sich mit dieser Thematik:

Im Mittelpunkt steht Johanna, eine starke Frau, die ihr Leben meisterte; trotz aller Widrigkeiten. Es geht ihr nicht um Schuldzuweisungen, sondern darum Verantwortung und Solidarität zu zeigen – anstatt zu schweigen. Sie versucht ihre Erfahrungen über die Jahrzehnte hinweg weiterzugeben; bei neuen Aufgaben, bedingt durch die Änderungen der gesellschaftlichen Rahmenbedingungen.

Mit 54 interessierten Gästen übertraf die Resonanz auf die Veranstaltung alle Erwartungen.

Zum Abend hatte die Projektgemeinschaft eingeladen; bestehend aus KÖB „Die Bücherei - Deine Leseinsel", die beiden kath. Frauengemeinschaften, die Gleichstellungsbeauftrage der Gemeinde, sowie die Christel und Manfred Gräf Stiftung.

 


 

  • Fasching im Altenheim

Auf unsere Initiative hin tragen wir nun schon seit 2016 zum Fastnachtsprogramm am Faschingsfreitag im Caritas Altenheim mit Gesang, Schunkelrunden und einer Polonäse bei.

So gestalteten wir wieder 2026 mit mehreren örtliche Gruppen einen närrischen Nachmittag für die Heimbewohner und deren Angehörigen. Zusammen mit den Sänger/innen und Gitarristen der Naturfreunde machten wir am 13.02. ein Stimmungsprogramm mit Pfälzer – und Faschingsliedern. Es wurde geschunkelt, getanzt, gesungen, gelacht. Kinder  und die Prinzessin aus unseren Carnevalsvereinen erfreute mit ihren Auftritten.

 

Zum Abschluss gab es, wie jedes Jahr, einen von Willi Petermann individuell gestalteten Faschingsbutton für die Senior/innen, die Mitwirkenden und das Personal. Der eine oder andere Bewohner hat schon mehrere Jahresbottons gesammelt.

Zur Vorbereitung der Veranstaltung gibt es immer eine Generalprobe bei den Naturfreunden. Dort wird in einer lustigen Singstunde geprobt und alles vorbereitet.

Dazu gibt es einen kleinen Imbiss und Getränke als „Lohn" für ihre Teilnahme. So macht es nicht nur den Bewohnern und dem Personal einen großen Spaß, sondern die Singgruppe der Naturfreunde ist auch mit Freude dabei. Eine Win-Win Situation für alle Beteiligten.

 

 

  • Wöchentliche Vorlesestunde

Schon im 6. Jahr bringt sich unsere Stiftung im Caritas Altenheim bei einem Vorlese-Nachmittag ein. Da wir diese Aktion in unserem Jahresrückblick bisher nicht näher erläutert haben, wollen wir sie nun auf diesem Weg näher beschreiben.

Jeden Donnerstagnachmittag folgen zwischen 6 und 18 Bewohner*innen unserer Einladung. Da viele ältere Menschen nicht mehr gut lesen können, liest Christel Gräf ihnen Kurzgeschichten, Reime und Gedichte, manchmal auch Märchen oder Lausbubengeschichten vor.

Wichtig ist die Aktivierung der Teilnehmer über verschiedene Sinne: Hören, sehen und tasten von mitgebrachten Gegenständen des Jahreskreises; schmecken von jahreszeitlichen Produkten z.B. Melone, Schokolade.                                                                                                                          

Die Aktivierung des Gedächtnisses wird durch gemeinsames Überlegen gefördert, was alles in ein Rezept gehört, z.B. Kartoffelsuppe und welche Kuchen sie gerne essen (manchmal gibt es auch kleinen Kostproben) z.B. Dampfnudeln.

Einige Teilnehmer freuen sich einfach auch nur über gemeinsames Plaudern.

Christel nimmt immer Anschauungsmaterial mit; z.B. Frühlingsblumen, ein altes Bügeleisen, Schultüte oder Lavendelsäckchen.

Über Bildmaterial, Musik oder Erzählungen können Märchen oder Städte erraten werden. Die Erinnerung an das Alltagsleben früher wird aktiviert.

Die Zeit geht schnell vorbei, wobei man die Konzentrationsfähigkeit der Senioren nicht überfordern darf. Sie bekunden ihre Freude mit Applaus und bestätigen gerne ihre Vorfreude auf das nächsten Mal.

 

      

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