Christel & Manfred

Gräf Stiftung

Geplante Stiftungsaktivitäten 2021

 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

leider hat uns - auch in Deutschland - die Coronapandemie fest im Griff.

Aufgrund der derzeitigen, sich stetig verändernden und von uns nicht einschätzbaren Problemlage wurde der Shutdown verlängert.

Die Anzahl der täglichen Neuerkrankungen durch das Coronavirus scheint langsam ab zu nehmen. Aber das Ziel, ein Inzidenzwert von unter 50, ist noch nicht erreicht; die Zahlen sind noch immer zu hoch. Die Infektionszahlen müssen schneller und drastischer gesenkt werden, um das Gesundheitssystem nicht zu überlasten und die Kontrolle über das Virus wieder zu gewinnen.

Deshalb sind wir alle aufgefordert, solidarisch und verantwortungsvoll zu handeln und den jeweiligen Vorgaben gewissenhaft nach zu kommen.

Sorgen machen den Verantwortlichen in Politik und Gesundheitswesen aktuell vor allem die Auswirkungen der Mutationen, die bereits in England, Irland und Portugal zu einem extremen Anstieg der Corona-Erkrankungen führen und dort das Gesundheitssystem überfordern.

So haben wir uns schweren Herzens entschlossen, von unserer Stiftung angedachte, gemeinschaftliche Veranstaltungen zu verschieben und zu einem späteren Zeitpunkt nachholen, wenn die Gefahrenlage so nicht mehr gegeben ist.

 

Davon unbenommen ist unsere Aktion zur Anschaffung kindgerechter, naturwissenschaftlicher Materialien und weiterer pädagogischer Bausteine, die wir auf beide Grundschulen und unsere Realschule Plus ausweiten möchten.   

 

Im Namen unseres Vorstandsteams hoffen wir auf Ihr Verständnis.

 

Christel und Manfred Gräf

Durchgeführte Stiftungsaktivitäten 2021

 

Energiefressern auf der Spur

 

C&M Gräf Stiftung und Gemeindewerke spenden Bobenheim-Roxheimer Schulen Energiemessgeräte

 

45 Strommessgeräte haben die beiden Grundschulen und die Realschule plus in Bobenheim-Roxheim diese Woche erhalten. In einer Kooperation haben die Christel &Manfred Gräf Stiftung und der örtliche Energieversorger die Idee entwickelt und sich die Kosten in Höhe von 750 EUR geteilt. Im Gespräch mit Schulleiter Mock (GS Rheinschule) wurde die Idee entwickelt, mit Zwischenstecker-Energiemessgeräten sinnvoll das Thema Energiesparen in den Schulen zu bearbeiten.

 

Der eine Aspekt dieser gemeinschaftlichen Aktion sei der unterrichtliche Bezug. „Wenn die Schüler*innen die Geräte und Arbeitsaufträge mit nach Hause nehmen, werden fächerübergreifende Aufgaben getätigt“, erklärt Manfred Gräf, Vorstand der Stiftung. Und diese Aufgaben können vielfältig sein: genaues Beobachten, Messen und Vergleichen, Tabellen erstellen, Berechnungen durchführen oder auch Berichte schreiben. Denn man kann mit diesen einfachen Geräten beispielsweise den Stromverbrauch einer älteren Lampe mit einer LED-Leuchte vergleichen oder auch erforschen, welche Art der Teezubereitung mehr Strom benötigt. „Es gibt zum Beispiel auch einen deutlichen Unterschied zwischen Wasserkocher und Mikrowelle“, erklärt Michael Remmele, der die Stiftung schon seit vielen Jahren unterstützt und die Grundidee zur Aktion hatte. „Welches Gerät ist wohl sparsamer?“

 

Mindestens genauso wichtig sind den Spendern aber andere Aspekte: Ökologie und Nachhaltigkeit. Es geht darum, altersgemäß den häuslichen Energieverbrauch zu verstehen und ein neues Bewusstsein dafür zu entwickeln. Es geht auch darum, Energieverschwendung zu vermeiden und einen - wenn auch kleinen - Beitrag zum aktiven Klimaschutz zu leisten. Denn über den eigenen Energiekonsum im Haushalt wird oft zu wenig reflektiert.

„Dabei kann man mit relativ einfachen Mitteln den Energieverbrauch zuhause senken. Den Erfolg sieht man dann direkt auf der nächsten Stromrechnung“, weiß Birgit Adrian, Geschäftsführerin der Gemeindewerke.

 

Durch den Erwerb von praxisbezogenem Wissen kann die Jugend im Idealfall zum „Energieberater“ der Familie werden. Das wünschen sich die Sponsoren.

 

 

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