Auflistung einiger Aktivitäten unserer Stiftung im Jahr 2021

 

 

Coronabedingt konnte unsere Stiftung auch in 2021 einige geplante Aktionen leider nicht durchführen. Wir wissen, dass es unseren örtlichen Vereinen auch so erging.

Gerade bei Kindern und Jugendlichen droht die Begeisterung für ihr Engagement abzuflachen bis hin zum „Abtauchen“ bei reduzierten Angeboten.

 

Umso wichtiger ist unseres Erachtens, Vereinigungen zu unterstützen, die trotz Corona, Möglichkeiten aufzeigen, den Zusammenhalt zu stärken; sowie soziale und praxisbezogene Kompetenzen zu fördern.

 

Insgesamt haben wir deshalb mit 1.000,00 Euro die Jugendarbeit örtlicher Vereine im Sinne unseres Stiftungszwecks unterstützt:

 

So erhielten die Naturfreunde für ihre neu gebildete Jugendgruppe eine Anschubfinanzierung zur Anfertigung eines größeren “Bienenhotels“ und eines Hochbeetes auf dem Vereinsgelände.

 

Der Wassersportverein Roxheim organisierte einen Familientag mit Kanufahrten auf dem Silbersee für Kinder des `Kinderhospizes Sterntaler´ mit ihren Geschwistern und Eltern. Unseres Erachtens eine sehr gelungene Aktion, die Inklusion und Verständnis im `Miteinander und Füreinander´ stärkt.

 

Auch der Bobenheimer Carnevalverein führte unter anderem im Sommer ein Familienfest mit Bastelecke und Spieleparcours durch. Zu Halloween wurde in einem Bastelzelt gemalt; sowie Gespenster und Windlichter gebastelt. Bei Kürbissuppe Gespenstermuffins und Hot Dogs stärkten sich die kleinen Künstler, die anschließend einen Luftballontanz aufführten und gruselig geschminkt durch die Straßen zogen. Weil die Martinsumzüge coronabedingt ausfielen, wurde die traditionelle „Fastnachtsausgrabung“ durch ein Laternenfest auf dem Vereinsgelände ergänzt; mit altbekannten Liedern, Brezeln und Kinderpunsch.

 

Ebenso hat der Roxheimer Carnevalverein eine breit gefächerte Jugendarbeit mit 44 Aktiven. Da wegen der aktuellen Beschränkungen auch hier schon im Frühjahr das Tanztraining nicht stattfinden konnte, wurde - um das Zusammengehörigkeitsgefühl zu stärken – mit großem Erfolg eine „Ostereier - Bemalaktion“ durchgeführt. Auch das geplante gemeinsame Weihnachtsbacken fiel coronabedingt aus. Der RCV führte deshalb einen Nikolausaktion für die jungen Mitglieder durch, die wir gerne finanziell unterstützten.

 

Der Theaterkreis hat 32 aktive Jugendliche, die begeistert an Theateraufführungen teilnehmen. Nach intensiven Proben für „Das Wasser des Lebens“ bzw. „Die Geschichte von Nanna und Elisabeth“ mussten die Aufführungen kurzfristig in das Jahr 2022 verschoben werden.  Daneben werden mit den jungen Leuten schon seit vielen Jahren parallel zu den Proben - durch Fachleute - Sprache, Ausdrucksweise und Auftreten vor anderen geübt. Dabei werden auch stark soziale Kompetenzen gefördert.

 

Um Kinder und Jugendliche für Tennis - Sport zu interessieren, bietet der SV 1914 Roxheim kostenfreie Schnupperkurse, Projektwochen mit den ortsansässigen Schulen und in den Ferien ein Sommercamp an. Unter Coronabedingungen fand das diesjährige 5tägige Camp mit 17 Jugendlichen und 3 Betreuern bei Sport, Spaß und Verpflegung in eigener Regie statt.

 

Corona schränkt auch beim Sportclub das Spiel- und Sportangebot ein. Umso wichtiger ist es Alternativen anzubieten. Vor Ostern organisierte der SC eine groß angelegte „Schnitzeljagd“ mit 8 Stationen quer durch Gemeinde und Gemarkung. 51 Kinder hatten an Denk- und Sportaufgaben ihre große Freude und wurden anschließend mit einem süßen Ostergeschenk überrascht.    

 

 

 

 

  • Abschluss Lesesommer 2021

 

Auch in diesem Jahr nahm unsere Stiftung, schon traditionell, am Lesesommer 2021 der Gemeindebücherei teil.

 

Diese Form der Leseförderung ist wichtig, da viele Kinder; insbesondere Jungs immer weniger Interesse am Lesen zeigen. Lesen ist aber ein wichtiger Schlüssel zur Informationsvermittlung.

 

Die Corona Pandemie hatte schon seit Frühjahr 2020 phasenweise die Arbeit unserer Bücherei unterbrochen oder zeitlich eingeschränkt. Jetzt war es besonders wichtig zu den jugendlichen Leserinnen und Lesern wieder eine gute Bezugsform zu finden.

Erfreulicherweise beteiligten sich dieses Jahr wieder besonders viele Kinder am Lesesommer. Fast 1300 Bücher wurden gelesen. Alle „Clubmitglieder“, die mindestens drei Bücher gelesen haben, erhielten darüber eine Urkunde.

 

Corona bedingt konnte leider auch in diesem Jahr erneut kein Abschlussfest stattfinden. Eine Lostrommel mit den Namen aller Teilnehmer/innen wurde stattdessen von Christel und Manfred Gräf gedreht. Sie ermittelten dabei die glücklichen Gewinner für tolle Spiele, die die Gemeindebücherei verloste. Außerdem stellte unsere Stiftung fünf Familienspiele als Sonderpreise zur Verfügung.                                                         

 

 

 

 

                       

  •  Startpaket Bücherminis

 

„Mit Büchern wächst man besser“. Unter diesem Motto werben das Landesbibliothekszentrum und 51 Bibliotheken in Rheinland-Pfalz für eine möglichst frühzeitige Sprach- und Leseförderung schon von klein auf.

 

Wie in den letzten Jahren setzten wir auch 2021 gemeinsam mit unserer Gemeindebücherei die Aktion der Bücherstartpakete für Eltern mit Kleinkindern fort.

Wir haben für jedes neugeborene Kind ein „Büchermini - Startpaket“ gekauft.             Inhalt des Paketes ist Material für das Baby und Anleitungen für die Eltern, um einen Zugang zur Leseförderung von klein an zu beginnen.

 

Es enthält neben einem farbenfrohen „Erste - Reime - Bilderbuch“  mit Illustrationen von Lee D. Böhm auch eine Elternbroschüre mit Tipps zum Vorlesen und zur frühkindlichen Sprachförderung, ein Faltblatt mit Buchempfehlungen sowie einen Gutschein zur kostenlosen Bibliotheksbenutzung für ein Jahr.

 

Normalerweise werden die Bücherminis an einem Infostand unserer Stiftung den Familien beim Neugeborenen Empfang der Gemeinde überreicht. Da coronabedingt auch in diesem Jahr diese Veranstaltung nicht stattfinden konnte, brachten wir über 80 Bücherstartpakete zu unseren 7 örtlichen Kindertagesstätten. Diese werden den Eltern dann bei der Anmeldung des Kindes überreicht.

 

Unsere Stiftung hält die Aktion für sehr wichtig, da sie Gelegenheit gibt, sich Zeit fürs Vorlesen und Betrachten zu nehmen. Denn Vorlesen schafft Momente der Zuwendung und Geborgenheit. Die Bücherminis könnten ein Einstieg sein. Für die Fortsetzung ist unsere Gemeindebücherei mit entsprechendem Lese- und Informationsmaterial sehr gut bestückt.

 

 

 

 

  • Energiefressern auf der Spur

 

C&M Gräf Stiftung und Gemeindewerke spenden Bobenheim-Roxheimer Schulen Energiemessgeräte

 

45 Strommessgeräte haben die beiden Grundschulen und die Realschule plus in Bobenheim-Roxheim diese Woche erhalten. In einer Kooperation haben die Christel &Manfred Gräf Stiftung und der örtliche Energieversorger die Idee entwickelt und sich die Kosten in Höhe von 750 EUR geteilt. Im Gespräch mit Schulleiter Mock (GS Rheinschule) wurde die Idee entwickelt, mit Zwischenstecker-Energiemessgeräten sinnvoll das Thema Energiesparen in den Schulen zu bearbeiten.

 

Der eine Aspekt dieser gemeinschaftlichen Aktion sei der unterrichtliche Bezug. „Wenn die Schüler*innen die Geräte und Arbeitsaufträge mit nach Hause nehmen, werden fächerübergreifende Aufgaben getätigt“, erklärt Manfred Gräf, Vorstand der Stiftung. Und diese Aufgaben können vielfältig sein: genaues Beobachten, Messen und Vergleichen, Tabellen erstellen, Berechnungen durchführen oder auch Berichte schreiben. Denn man kann mit diesen einfachen Geräten beispielsweise den Stromverbrauch einer älteren Lampe mit einer LED-Leuchte vergleichen oder auch erforschen, welche Art der Teezubereitung mehr Strom benötigt. „Es gibt zum Beispiel auch einen deutlichen Unterschied zwischen Wasserkocher und Mikrowelle“, erklärt Michael Remmele, der die Stiftung schon seit vielen Jahren unterstützt und die Grundidee zur Aktion hatte. „Welches Gerät ist wohl sparsamer?“

 

Mindestens genauso wichtig sind den Spendern aber andere Aspekte: Ökologie und Nachhaltigkeit. Es geht darum, altersgemäß den häuslichen Energieverbrauch zu verstehen und ein neues Bewusstsein dafür zu entwickeln. Es geht auch darum, Energieverschwendung zu vermeiden und einen - wenn auch kleinen - Beitrag zum aktiven Klimaschutz zu leisten. Denn über den eigenen Energiekonsum im Haushalt wird oft zu wenig reflektiert.

„Dabei kann man mit relativ einfachen Mitteln den Energieverbrauch zuhause senken. Den Erfolg sieht man dann direkt auf der nächsten Stromrechnung“, weiß Birgit Adrian, Geschäftsführerin der Gemeindewerke.

 

Durch den Erwerb von praxisbezogenem Wissen kann die Jugend im Idealfall zum „Energieberater“ der Familie werden. Das wünschen sich die Sponsoren.

 

 

 

 

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